Bei St.-Martens-Latem blieb die Flusslandschaft der Leie in ihrer Ursprünglichkeit mit ihren Mäandern bis heute erhalten. Die Flussauen lassen sich in ihrer Natürlichkeit am besten von einem Boot aus erkunden. Das alles erinnert an eine Postkatenidylle. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts bildete sich in Latem und Deurle eine Künstlerkolonie. Die sogenannte „Latemer-Gruppe“ brachte zahlreiche, impressionistische Meisterwerke hervor, die nicht selten die Umgebung mit ihrem eigenen Charakter zum Motiv haben. Noch heute sind in dieser Region viele Künstler und dementsprechend auch Galerien zu finden, deren Besuch auf jeden Fall lohnend ist.
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