Schloss Ooidonk

Kasteel Ooidonk

In der “Ooidonkdreef” kommen Sie zunächst an der “Liebfrauen- und St. Jan Baptist Kirche” vorbei, die 2014 unter Denkmalschutz gestellt wurde. In dieser Kirche sieht man am Altar an der Nordseite den “Stiftungsstein” des Barons Arnold t’Kint de Roodenbeke aus dem Jahre 1885. Das aktuelle, neogotische Gebäude wurde auf den Grundmauern einer Vorgänger-Kirche errichtet. Das neogothische Mobiliar wurde von der adligen Stifterfamilie zur Verfügung gestellt. Neben dem Chor gibt es eine “gräfliche Kapelle” mit gesondertem Eingang und einer Begräbnisstätte.

Geht man die Lindenallee weiter Richtung Schloss, dann kommt man am Landgut “Klein Ooidonk” und “te Reables” vorbei. “Klein Ooidonk” steht seit 1995 unter Denkmalschutz. Die erste Erwähnung als “Lehen des Landes Nevele” geht auf 1400 zurück. Anfang des 16. Jahrhunderts ging das Gut in die Hände der Herren von Ooidonk über. Ab  1638 wurde es als Lehen an den Verwaltern von Schloss Ooidonk vergeben. Später wurde das Gut eine Ausgründung der “Nobertiner von Drongen”.  Das Landgut “te Reables” ist heutzutage immer noch ein Bauernhof, der zum Schloss gehört. Die rot-weiß gestrichenen Fensterläden deuten auf die Zugehörigkeit zum Schloss Ooidonk hin.

Am Ende der prachtvollen Allee steht das “Schloss Ooidonk”, wo einst der “Graf von Horn” wohnte. Die Familie von Horn war im 14. und 15. Jahrhundert ständig in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt. Auch an den Religionskriegen im 16. Jahrhundert war die Familie beteiligt. Das aktuelle Aussehen des Schlosses stammt aus dem Jahre 1595 und ist Maarten della Faille zu verdanken. Um 1870 wurde das Schloss abermals den damaligen Lebensverhältnissen angepasst.

Seit 1958 ist das Schloss für Besichtigungen freigegeben.

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Ooidonk gilt als eines der schönsten, im “flämisch-spanischen-Stil” des 16. Jahrhunderts errichteten Schlösser. Mit seinen vielen Türmchen, Treppengiebeln und Schornsteinen erinnert der Baustil der Schlosses stark an die Loire-Schlösser wie z.B. “Chambord”.

Die Innenausstattung beherbergt einige seltene Möbelstücke, Bilder der ehemaligen und heutigen Besitzer, Gobelins und andere Sammlungen von antiken Gegenständen. Alle Eigentümer, darunter auch der heutige “Graf Henry t’Kint de Roodenbeke”, haben sich den Erhalt des wunderschönen, 45 Hektar großen Schlossparks, auf die Fahnen geschrieben. Ein Besuch des Parks lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Telefon +32 (0)9 282 26 38
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Website www.ooidonk.be
Anschrift Ooidonkdreef 7, 9800 Deinze/Bachte-Maria-Leerne
Öffnungszeiten Für einzelne Gäste:

  • von 1. April bis 15.  September am
    Sonn- und Feiertagen: 14–17.30 Uhr
  • Gärten, das ganze Jahr zugänglich
  • geschlossen am Montag

Für Gruppen: nach Vereinbarung

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